• Hanna

Von Todestälern und Spielhöllen - 3 Tage in Las Vegas und Death Valley

Wer Los Angeles besucht und etwas vom Hinterland sehen möchte, liegt mit Las Vegas und dem Death Valley genau richtig. Beides liegt wenige Autostunden von Los Angeles entfernt und bietet sich für einen Kurztrip mit dem Mietwagen an.



Kaum sind wir aus der riesigen Stadt mit ihren 14-spurigen Autobahnen heraus, verändert sich die Landschaft und wir sehen nur noch eins: Wüste, Wüste und nochmals Wüste. Die Ebenen sind weit, der Boden ist mit Steinen und vertrockneten Gewächsen übersät, im Hintergrund thronen - unendlich weit entfernt - langgezogene, grau-beige Gebirgszüge. So hatte ich es mir eigentlich im Death Valley vorgestellt, aber die Wüste fängt bereits nach wenigen Kilometern außerhalb von Los Angeles an.


Zwischendurch passieren wir kleinere Siedlungen, in denen es oft nicht viel mehr gibt als eine Tankstelle und ein Restaurant, direkt an der Landstraße, die hier keine Kurven hat, sondern schnurstracks geradeaus geht. Auch an mehreren militärischen Einrichtungen und einem Gefängnis kommen wir vorbei. Eine Flucht ist hier sicher zwecklos, denn um das Gefängnis herum gibt es nur die ebene, weite Landschaft - die vereinzelten, mageren Joshua Trees reichen nicht aus, um sich dahinter zu verstecken. Die Siedlungen, an denen wir vorbeikommen, sind fast menschen