• Hanna

Israel - Viel Salz in dieser Suppe: Baden im Toten Meer

Aktualisiert: 14. Jan 2020

Ein Land voller Gegensätze - zwischen dem fruchtbaren Norden und staubtrockenen Wüstenlandschaften im Süden, zwischen Moderne und Tradition, zwischen vorsichtigem Misstrauen und großer Gastfreundschaft, zwischen dem Streben nach Frieden und Konflikten mit Palästinensern. Das ist Israel. Unglaublich beeindruckend, voller Geschichte und Geschichten, bewohnt von Menschen mit besonderem Hintergrund. All das und noch viel mehr macht Israel eine Reise wert. Im folgenden Beitrag geht es um das Baden im Toten Meer. Viel Spaß beim Lesen und Nachreisen! 


Alles beginnt mit einer schrecklichen Hochhaussiedlung: Ein Hotel ist neben dem anderen aus dem Boden geschossen. Das Ganze direkt am Ufer des Toten Meeres. Drumherum: wüstenleere Landschaften, staubtrocken, sandfarben. Fast hätte ich das Stahlskelett vergessen, an dem wir auf dem Weg hierher vorbeigekommen sind: Es sind die ineinander verschlungenen Rohre und Leitungen einer chemischen Fabrik, in der Mineralien aus dem Toten Meer abgebaut werden. Das einzige, was hier leuchtet, ist das Tote Meer - und das wirklich schön, hellblau - wenn die Sonne darauf scheint.

Wir kommen in Ein Bokek an einem Freitagvormittag an. Es ist ca. 15 Grad warm, der Himmel häng